Griechenland

Griechenland besitzt seit dem 14. September 1829 die nationale Unabhängigkeit. Als Staat ist Griechenland seit 1830 anerkannt. 1924 wurde die Hellenische Republik ausgerufen. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 131957 km². Das griechische Territorium besteht zu einem Fünftel aus kleinen Inseln, die sich hauptsächlichen im Süden des Landes befinden.Das Land zählt 10,7 Mio. Einwohner. Davon leben gut 60 % in den Städten. Die Bevölkerung ist sehr ungleich verteilt, die übergroße Mehrheit ist um die Hauptstadt Athen (stellt mit 3.116.000 Einwohnern allein ein Drittel der Gesamtbevölkerung) und im Westteil des Peloponnes konzentriert.
Der mit Abstand größte Teil der Bevölkerung sind Griechen (98%). Die restlichen 2% bestehen aus Türken, Albanern und Armeniern.
Die Landeswährung ist der EURO.
Offizielle Landessprache ist Griechisch, das in zwei Varianten unterteilt ist: Demotike, das seinen Ursprung in der Kultursprache hat, und Katherevussa, die gehobene “Gelehrten”-Sprache.
Die überwiegende Mehrheit (97%) der Einwohner des Landes gehört der griechisch-orthodoxen Kirche an. Daneben gibt es einige religiöse Minderheiten wie Moslems, Katholiken, Protestanten und Juden.
Die größten Städte in Griechenland sind Athen, Thessaloniki, Heraklion, Volos, Larissa, Chania, Rhodos, Ioannina, Korinth und Argos.
Geografische Lage:
Griechenland ist im Südosten Europas gelegen und befindet sich im äußersten Süden des Balkans. Im Nord-Westen grenzt es an Albanien, Makedonien und Bulgarien und im Nord- Osten an die Türkei. Das Land wird von drei Meeren umsäumt: im Osten durch das Ägäische Meer, im Süden durch das Mittelmeer und im Westen durch das Ionische Meer.
Oberflächenbeschaffenheit:
Griechenland ist von einer besonderen Landschaftsstruktur geprägt. 45% des griechischen Territoriums bestehen aus Gebirgszügen, die das Land von Norden nach Süden durchziehen. Die bekanntesten Erhebungen sind der Parnass und der Olymp. Eine weitere Besonderheit sind die unzähligen Inseln im Süden des Landes. Diese machen 20% des gesamten Territoriums aus. Zudem sind die Küsten sehr zerklüftet und es gibt kaum richtige Tieflandebenen (Thessalien, Thrakien und Zentralmakedonien).
Da sich fast das gesamte Land unter dem Einfluss des mediterranen Klimas befindet, sind die Sommerperioden in Griechenland heiß und trocken und es gedeiht eine reichhaltige Pflanzenwelt. Kein Wunder also, dass dies in Verbindung mit der Anziehungskraft des Meeres und dem Reiz der Küstendörfer ein idealer Ort für Touristen ist. Auch wenn die Landwirtschaft und die griechische Handelsflotte bedeutende Wirtschaftszweige darstellen, die Tourismusbranche befindet sich absolut im Aufschwung.
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