Madeira
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Madeira liegt im Atlantischen Ozean 32º38′ W und 16º54′ W von Greenwich. Das sind 545 km von Nordafrika in Höhe von Casablanca und ca. 1000 km - 1,5 Flugstunden - von Lissabon in Portugal und somit nur etwa vier Flugstunden von Düsseldorf entfernt. Die Kanarischen Insel mit z.B. Lanzarote und Fuerteventura mögen bekannter sein, doch liegen sie ca. 660 km - eine Flugstunde - südlicher im Atlantik. Die Azoren befinden sich nordwestlich von Madeira 1300 km - 120 Flugminuten - entfernt.
Entgegen vielen Gerüchten, gehört Madeira nicht zu Spanien, sondern ist portugiesisch. Einer der markantesten Unterschiede zum Festland Portugal ist der berühmte und erlesene Madeira-Wein, der kein Port-Wein ist!
Der Archipel Madeira wurde vor rund 500 Jahren entdeckt. Zum Archipel gehören die Insel Porto Santo, die Desertas und die Selvagens. Die beiden letztgenannten Inselgruppen sind unbewohnt und bedeutende Naturschutzgebiete, in denen die ursprüngliche Natur einen Zufluchtsort gefunden hat.
Was so viele Besucher nach Madeira zieht, ist wohl eindeutig: das gemäßigte Klima! Es ist im Sommer nicht zu heiß und im Winter nicht zu kalt: Die Durchschnitts-Temperatur in Funchal liegt zwischen 19 und 23 Grad Celsius. Daraus resultiert eine ganz eigene Vegetation, die mit ihrer Flora begeistert.
Im Nordteil der Insel regnet es weitaus mehr als im Süden. Davon profitieren vor allem die Pflanzen, die in dieser Region Madeiras besonders prächtig gedeihen und eine schier unglaubliche Blüten- und Pflanzenvielfalt hervorbringen. Dieser Teil der Insel ist vor allen bei Wanderern und Naturfreunden sehr beliebt, obwohl man hin und wieder von einem Schauer überrascht werden kann. Der Wasserreichtum des Nordens war auch der Grund für den Bau der Levadas. Diese „Wasserrinnen“ verlaufen gemäß der Oberflächengestaltung der Insel von Nord nach Süd und bewässern so auch den trockenen Süden der Insel.
Die heranziehenden Wolken „prallen“ in einer Höhe von 450 bis 1000 m an die steilen Berghänge und fallen als Regen nieder. Ab einer Höhe von 1400 m durchbricht man die Wolkendecke und meist erwartet einen strahlender Sonnenschein. Touristen, die mit dem Mietwagen oder per pedes unterwegs sind, ist warme Kleidung zu empfehlen, da es in dieser Höhe extrem kalt werden kann und der Temperaturunterschied zwischen den Küstenregionen und den Bergen sehr hoch ist. Daher lieber eine Jacke mehr einpacken.
Der Süden ist sonniger – hier kann es in den Wintermonaten zwar auch vereinzelt regnen, doch generell ist diese Region im Sommer wie auch im Winter sonnensicher. Bestes Beispiel dafür ist die Inselhauptstadt Funchal, in der bereits vor über 100 Jahren die ersten erholungssuchenden Briten „überwinterten“.
Die Wassertemperaturen sind übrigens dank des Golfstroms mit 18° - 23°C das ganze Jahr über ebenfalls recht warm.
Der Flughafen von Madeira wurde 2000 wesentlich erweitert und wird weiterhin konstant ausgebaut. Das gesamte Straßennetz der Insel wurde ebenfalls modernisiert. Durch den Bau von Tunneln und Überführungen hat man neue und schnellere Verbindungen zwischen Nord- und Südküste, West und Ostküste geschaffen.
Das Inselarchipel liegt rund 1000 km von der Küste Portugals entfernt, inmitten des Golfstroms, der über das gesamte Jahr hinweg für ein ausgeglichenes Klima und angenehme Luft- und Wassertemperaturen sorgt. Madeira selbst ist ca. 55 km lang und mißt an der breitesten Stelle 22 km. Die Insel besitzt eine Fläche von rund 740 Km².
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