Dies und das
Bedingt durch Lage und Relief hat die Türkei Anteil an sehr unterschiedlichen Klimaarten. So hängt die Frage nach der besten Reisezeit davon ab, welchen Landesteil man besuchen möchte. An der niederschlagsreichen Schwarzmeerküste ist von Juni bis August Badesaison, am Marmara-Meer und der Nordägäis von Juni bis September, an der südlichen Ägäisküste, den Stränden Lykiens und am Mittelmeer von Mai bis Oktober. Die zentrale anatolische Hochebene weist ein ausgeprägtes Kontinentalklima auf, das im östlichen Hochland extreme Werte erreicht.
Mittelanatolien: heisse, abends frische, trockene Sommer und kalte Winter.
Ostanatolien: kurze, etwas mildere Sommer und lange, schneereiche, kalte Winter.
Südostanatolien: trockenheiße Sommer und milde, regenreiche Winter.
Die Lebenshaltungskosten liegen deutlich unter denen Mitteleuropas. Die Qualität der Wahren und Dienstleistungen ist gut.
Zur Einreise mit dem Flugzeug oder Schiff genügt für Bürger der EU und der Schweiz der Personalausweis oder Reisepass. Für die Einreise auf dem Landweg ist ein Reisepass obligatorisch.
Krankenversicherung:
Von den Krankenkassen ausgestellte Auslandskrankenscheine (z. B. das Formular “T/A 11″ der AOK) und / oder der Abschlusseiner privaten Auslandsreise-Krankenversicherung gewährleisten die medizinische Versorgung.
Alanya
Östlich von Atalya befindet sich Alanya. Im Osten davon liegt Gazipasa und im Westen Manavgat/Side.
Perle der Türkischen Riviera wird Alanya genannt und wurde weltberühmt durch die kilometerlangen, feinsandigen und sauberen Strände, dem kristallklaren Meerwasser und dem milden Mittelmeerklima. Die Geschichtsträchtige Vergangenheit, die vielen Natursehenswürdigkeiten und die multikulturelle Lebensart machen Alanya zu einem besonderen Erlebnis. Durch die vielen Land und Wassersportarten, dem bunten Bazartreiben und dem fröhlichen Nachtleben wurde Alanya bei den einheimischen und europäischen Urlaubern zum beliebtesten Ferienort an der Türkischen Riviera. Alanya ist mit seinem milden tropischen Klima, den zahlreichen natürlichen Meer und Landhöhlen, den Naturparks, Wäldern, Tälern und Flüssen, die besonders sehenswert sind, ein Naturparadies für sich. Hier herrscht das typische Mittelmeerklima mit 310-320 Sonnentage im Jahr. Spezifisch für dieses Klima ist, dass es im Winter mild und regnerisch und im Sommer heiss und trocken ist. Alanya hat im Vergleich zu den anderen Gebieten besondere Eigenschaften. Da die Ost/Nord- und Westseiten mit hohen Bergen umgeben sind, werden die vom Landesinnere aufkommende kalten Winde gebrochen. Dank dieser Eigenschaften kann man in Alanya 8 Monate lang baden und alle Südfrüchte und Kulturpflanzen der Welt anbauen. Einer der wichtigsten Faktoren des Geschichts, Kultur und Naturparadieses Alanya ist, welches das Interesse der Welt erweckt hat, sein Klima.
Alanya, befindet sich auf einer kleinen Halbinsel, wo sich im Norden die Taurus Berge und im Süden das Mittelmeer erstreckt. Weil es sich in der antiken Zeit auf der Grenzenlinie zwischen Pamphylia und Zilizien befand wurde es manchmal unter den Zilizien, manchmal unter den Pamphylia Städten gezählt.
Die Dokumente über die vorgeschichtliche Zeit von Alanya sind ziemlich wenig vorhanden. Die Untersuchungen von Prof. Dr. Kiliç Kökten vom Jahre 1957 in der Kadrini Höhle, die 12 km vom Stadtzentrum entfernt ist, haben gezeigt, dass die Geschichte der Region sich bis zur oberen Paläolithische Zeit (20.000-17000 v. Chr.) erstreckt. Es ist noch nicht gewiss wann und wer zum ersten Mal Alanya gegründet hat. Der älteste bekannte Name der Stadt ist “Coracäsium”. In der byzantinischen Zeit nahm er den Namen “Kalonoros”. Im 13. Jh. wurde der Name der Stadt mit der Eroberung vom Herrscher der Anatolischen Seldschuken I. Alaaddin (1200-1237) durch “Alaiyye” geändert.
Im Jahre 1935 gab Atatürk der die Stadt besuchte den Namen “Alanya”. Der erste, der Coracäsium erwähnt ist Skylaks der antike Geographiker vom 4. Jh. v. Chr. In dieser Zeit ist die Region unter der Herrschaft der Perser, die das große Teil Anatoliens besetzt hatten. Unter den Persönlichkeiten, die diese Region besuchten und in ihren Werken davon erzählten befand sich der berühmte antike Schriftsteller Strabon und auch die Reiser Pir-i Reis, seyyah Ibn-i Batuta und Evliya Çelebi. Über die byzantinische Zeit der Region wissen wir nichts vieles. Im 7. Jh. n. Chr. wurde die Beschützung der Stadt wegen der arabischen Angriffe wichtiger und für die Wehrung gegen diese Angriffe bevorzugte man Festungen zu errichten. Deswegen datieren sich die meisten Festungen und Kirchen in Alanya und Umgebung in das 6. und 7. Jh. n. Chr. Der Herrscher der Anatolischen Seldschuken I. Alaaddin Keykubat, besiegte Kyr Vart im Jahre 1221, der einer der christlichen Herrscher der Burg Alanya war und eroberte die Burg. Der Herrscher erbaute unter seinem Namen einen Palast.
Die Seldschuken verwendeten neben der Hauptstadt Konya auch Alanya als zweite Hauptstadt und als Winterquartier und bebauten es. Die Angriffe der Mongolen im Jahre 1243 und der Einzug der Ägyptischen Mameluck im Jahre 1277 nach Anatolien schwächte die Seldschuken, im Jahre 1300 zerfiel der seldschukische Staat und die Region ging unter die Macht der Karamanogullari. Alanya wurde im Jahre 1427 von den Karamanogullari für fünftausend Gold an den Memlucken Sultan verkauft, später wurde es in der Zeit des Fatih Sultan Mehmet im Jahre 1471 unter die Grenzen des osmanischen Reiches genommen. Alanya, wurde im Jahre 1571 mit Tarsus an die Provinz Zypern angeschlossen und im Jahre 1864 wurde es zum Distrikt des Bezirkes Konya. Im Jahre 1868 schloss Alanya sich an Antalya an und im Jahre 1871 wurde es zur Gemeinde dieser Stadt.
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