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Köstlichkeiten Hawaii

Abgelegt unter: Internationale Rezepte, Hawaii — 10. Mai 2007 @ 23:54

Fisch mit Eiersauceessen1.jpg
(Pescado con salsa de huevos)

Zutaten:

4 Fischfilets a ca. 150 gr 2-3 Eier (nach Größe), 4 Schalotten, ½ gelbe Paprikaschote, 2 Fleischtomaten, ein kleines Stück frischer Ingwer (ca. 0,5 X 1 cm), 1 EL frischer Ananassaft, 1 EL frischer Limettensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl.

Zubereitung:

Fischfilets waschen und trocken tupfen. In einer (geölten) feuerfesten Form mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer auf beiden Seiten würzen und mit dem Limettensaft beträufeln. Im Kühlschrank ca. 20 – 30 Min. marinieren lassen.
In der Zwischenzeit die Tomaten abziehen (zuerst in kochendes, dann in eiskaltes Wasser tauchen – so löst sich die Haut leichter) und eine davon in feine Würfel schneiden.
Die Schalotten und den Ingwer fein hacken und die Paprikaschote in feine Würfel schneiden. Die Eier hart kochen, das Eiweiß fein hacken, das Eigelb in eine Schüssel geben.
Die gewürfelte Tomate und die Hälfte der gewürfelten Schalotten auf die Fischfilets geben, den feingehackten Ingwer darüber streuen und mit dem Ananassaft übergießen.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen in ca. 30 – 40  Min. garen lassen (je nach Dicke der Fischfilets).
Das Eigelb in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und mit etwas Öl, Salz und Pfeffer zu einer dicken Paste verrühren. Die Fischfilets aus der Form heben und warm stellen. (Im Backofen in Alufolie gewickelt).
Den Sud langsam zu der Eiermasse geben und eine dickflüssige Sauce herstellen.
Die restlichen Schalotten~ und Paprikawürfel in wenig Öl in einem Topf glasig dünsten, die Eiersauce hinzugeben, das gehackte Eiweiß unterrühren und kurz aufkochen lassen. Hitze ausschalten und die Sauce noch ca. 3 – 5 Min. ziehen lassen.
Fischfilets im Reisrand auf den Teller geben, mit der Sauce nappieren und mit der Zweiten, in Scheiben geschnittenen Tomate garnieren.

Gefüllte Ente auf Hawaiianische Art
(Rellenado de Pato)

Zutaten:

2 Enten (küchenfertig vorbereitet, frisch oder TK-Ware), 150 gr. geräucherter Schinken, 150 gr. Rinderhack, 150 gr. grobe Bratwurst (roh), 1 alte Semmel in Milch eingeweicht und gut ausgedrückt, 1 Ei, 1 Tl Kapern, 1 EL Rosinen, 1 mittelgroße feingehackte Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Tl Honig, 2 Tl Limettensaft, 1 EL frischer Ananassaft, 1 kleines Stück frischer Ingwer, Olivenöl.

Zubereitung:

Die Enten waschen und sorgfältig innen und außen trocken tupfen. Eine Knoblauchzehe zerdrücken und dann mit dem Ingwer fein hacken, mit Salz und Pfeffer, sowie dem Honig, dem Limetten~ und dem Ananassaft mischen. Die Enten damit von innen und außen einpinseln und mindestens 2 – 4 Stunden in einer Schüssel im Kühlschrank marinieren lassen. Dabei die Enten immer wieder mit der Marinade bestreichen.
Den Schinken durch einen Fleischwolf drehen, das Rinderhack und das aus der Pelle gedrückte Bratwurstbrät dazu geben. Das Ei verquirlen, Kapern, Rosinen, die feingehackte Zwiebel und die feingehackte 2. Knoblauchzehe dazu geben und untermischen. Die sorgfältig ausgedrückte Semmel mit einer Gabel fein zerdrücken und unter die Fleischmasse mischen.
Diese Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken und in die Enten füllen. Die Öffnungen mit Faden zunähen oder mit Zahnstochern und darum gewickelten Faden verschließen, so dass das Brät nicht austreten kann.
Die Enten auf ein Gitterrost über einem tiefen Bratblech legen und in den auf 220°C vorgeheizten Backofen geben, so dass sich die Enten ca. in der Mitte zwischen Ober~ und Unterhitze befinden.
Nach ca. 20 – 30 Minuten das ausgetretene Fett aus dem Bratblech entnehmen und mit der restlichen Marinade mischen. Damit die Enten rundum einpinseln und diesen Vorgang des Öfteren wiederholen.
Wenn die Enten nach ca. 2 Stunden gar sind (kommt auf die Größe an), sie sollten gut gebräunt sein und – wenn mit Zahnstocher oder hölzernem Schaschlikspieß angestochen – muß der austretende Bratensaft klar sein, also nicht mehr rosa!
Die Enten in Alufolie einwickeln und ca. 10 Min. ruhen lassen! Bei sofortigem Aufteilen würde der Bratensaft auslaufen und das Fleisch zäh und trocken werden!
In der Zwischenzeit den Bratensud aus dem Bratblech durch ein Sieb in einen Topf geben, den Bodensatz mit etwas Geflügelfond ablöschen, aufkochen lassen, zu dem Bratensud geben, entfetten und mit braunem Saucenbinder leicht abbinden.
Die Enten in Portionsstücke zerlegen, die Füllung daneben (in Scheiben geschnitten) auf einer großen Servierplatte anrichten, mit der Sauce nappieren.
Mit inzwischen in Butter gebratenen Annanas - Scheiben und der Länge nach halbierten gebratenen Bananen garnieren.

Haupia (Kokosnusspudding)

Zutaten:

Kokosmilch, weißer Zucker, Mondamin.

Zubereitung:

Weißen Zucker und Mondamin zu gleichen Teilen in einen Topf geben, die lauwarme Kokosmilch auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren dazu geben und so lange kochen, bis der Pudding anfängt dick zu werden.

Moa Luau (gekochtes Huhn mit Kokosmilch und Spinat)

Zutaten:

2 Brathähnchen, 1 Packung TK Spinat (450 gr.) [oder mehr], ca. ½ Ltr. Kokosmilch, Salz.

Zubereitung:

2 Brathähnchen (für 4 Personen) roh zerteilen und das Fleisch von den Knochen lösen. Knochen in leicht gesalzenem Wasser mit Suppengrün aufkochen, ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Das Hühnerfleisch in einer Pfanne im heißen Öl von allen Seiten gut anbräunen. Die Hühnerbrühe durch ein Sieb seihen und das Fleisch darin weich dünsten.

Danach die Brühe abgießen und andersweitig verwenden. In der Zwischenzeit den TK-Spinat aufkochen und in einem Sieb gut ausdrücken. Spinat, Hühnerfleisch und Kokosmilch in einen Topf geben, aufkochen lassen. Mit weißem Saucenbinder nach Geschmack andicken.

Als Beilage kann man Kartoffeln, besser Süßkartoffeln dazu reichen.

Schweinefleisch – ADOBO
für ca. 8 – 10 Pers.

Zutaten:

Ca. 1,5 Kg. Schweinefleisch, 125 ml. Weißweinessig, 2-3 Knoblauchzehen (nach Größe und Geschmack), 2-3 Lorbeerblätter, 2 EL schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Salz, 2 EL Olivenöl, ca. 1 Tl. fein gehackten frischen Ingwer, 100 ml. frischen Ananassaft, 100 ml. Gemüsebrühe.

Zubereitung:

Das Schweinefleisch (am besten aus der Schulter oder dem Nacken) in ca. 1,5 cm dicke Würfel schneiden. Die Lorbeerblätter zerbröseln und die Knoblauchzehen fein hacken.
Die Fleischwürfel mit den anderen Zutaten (außer dem Essig, der Gemüsebrühe und dem Ananassaft) in einen Topf zu dem erhitzten Olivenöl geben und rundum bräunen. Den Essig dazugeben, aufkochen lassen und bei reduzierter Hitze zugedeckt ca. 1 Stunde köcheln lassen, bis das Fleisch gar  und die Flüssigkeit verdampft ist. Dabei öfter den Deckel abheben und das Fleisch durchrühren. Die Hitze wieder heraufschalten, die Flüssigkeiten (Gemüsebrühe, Ananassaft) dazu geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen. Mit braunem Saucenbinder leicht andicken und mit Reis servieren.
Salat als Beilage.

Mariniertes Fleisch – gegrillt

Zutaten:

Die Marinade passt sowohl zu Rindersteak (Pul Kogi), als auch zu Schweinerippchen (Kal Bi)  oder in Portionsstücke zerlegtes Huhn.

Für die Marinade:

1 Cup Sojasauce (normale braune), 3 EL brauner Rohrzucker, 3 Knoblauchzehen, 1 Stück frischer Ingwer – ca. 1,5 cm Durchmesser und ca. 1 cm lang, 3 Stück Frühlingszwiebeln mit Lauch, 2 EL Sesamöl, 2 EL Sesamkörner (Reformhäuser, Drogeriemärkte).

Zubereitung:

Knoblauchzehen, Ingwer und Frühlingszwiebeln fein hacken.
Die Sesamkörner in einer trockenen Pfanne anrösten und im Mörser zerstoßen (wer keinen Mörser hat, gibt die Körner in einen TK-Beutel und zermahlt sie mit einer Küchenrolle [oder einer Flasche]).
Alle Zutaten vermischen und die Fleischstücke in dieser Marinade mehrere Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Das Fleisch dann entsprechend auf einem Grill oder in der Pfanne garen.
Sollten Sie keinen Holzkohlegrill haben, könnten sie einen ähnlichen Geschmack durch Verwendung von „Hickory Rauchsalz“ (bitte sparsam verwenden) erreichen.
Da es von diversen Firmen diese Gewürzmischung gibt und ich selber schon nicht so gute Erfahrungen mit einigen Produkten gemacht habe, greife ich nur noch auf die Gewürzmischung der Fa. „Spice Islands“ zurück, was ich übrigens auch bei der „Chili con Carne“ – Gewürzmischung mache.
Das soll jetzt keine Schleichwerbung sein! Diese Gewürze, die man nicht einmal überall bekommen kann, sind – im Vergleich – sehr teuer, aber im Geschmack absolute Spitze!

Rumaki

Zutaten:

6 Hühnerlebern
3 EL Sojasauce
3 EL Wasserkastanien (aus der Dose)
3 EL Portwein
12 dünne Scheiben Frühstücksspeck

Zubereitung: 

Hühnerleber putzen, waschen und abtrocknen, halbieren. Mit der Sojasauce übergießen und 15 Min. durchziehen lassen. Die Wasserkastanien abtropfen lassen und mit dem Portwein übergießen, auch 15 Min. ziehen lassen. Den Speck von der Schwarte befreien und je eine Hühnerleberhälfte und eine Wasserkastanie in eine Speckscheibe einrollen und feststecken. Pro Seite ca. 6 Min. grillen lassen. Heiß servieren.

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